Seine medialen Auftritte in Kitzbühel oder bei Olympia, wo er mitunter garantiert und auch optisch erkennbar schon gut getankt hat, sind in meinen Augen schon ein “Brandbeschleuniger”.
Vor allem, weil es eben in der Fußballsparte nicht sonderlich gut läuft.
Wäre das der Fall, würde es solche Schlagzeilen womöglich nicht geben.
Für den Erfolg wird es hochgradig egal sein, ob der Head of Global Soccer bei Großevents präsent ist oder nicht.
Aber den Eindruck, dass hier an einem sportliches Konzept oder einem Strategiepapier gearbeitet wird, bekommt man so als Außenstehender nicht wirklich. Und der erste Eindruck bleibt dann in der Regel bestehen.
Da ist alleine die Wahrnehmung schon ein ganz andere, als wie wenn jemand wie Rangnick so eine Position bekleidet.
Vielleicht war das so geplant, dass er primär die Marke auf solchen Events repräsentiert und netzwerkt, als großartige Konzepte zu erstellen.
Aber nach einem Jahr sieht man tatsächlich nicht sonderlich viel, was sich positiv verändert hat.
Dass jemand den Input gibt, man könnte eventuell in den Vereinen 433 spielen, dazu braucht es keinen Jürgen Klopp.
Ich habe die Bestellung von Haus aus eher kritisch gesehen, jemand wie Klopp kann gerne Markenbotschafter sein, aber wenn du Head of Global Soccer auf der Visitenkarte stehen hast, dann erwarten sich die Leute eventuell was anderes.