Mein gestriger Sonntag:
Nachmittag sensationelle Rennradtour für Anfang März, und weil die Runde so geil war gleich noch eine Schleife angehängt.
Gemütlich um 17:00h gekocht und fein gegessen.
Beim Abräumen mal nebenbei aufs Handy geschaut wie’s steht: 1:0 für Rapid – alles Richtig gemacht mit der Tagesplanung.
Zeit für Family und Sport – FC Red Bull Salzburg nur noch Randnotitz.
Der Down Fall von Salzburg hat eben auch was Gutes – Rücksicht auf Spielzeiten & Spieltermine muss nun final nicht mehr genommen werden.
Und abermals darf ich mich wiederholen:
Die Abwärtsspirale dreht und dreht sich.
Meine Prognose (Wenn gleich weitergewurschtelt wird – und das ist zu befürchten - wie nun seit 3 Jahren):
FC Red Bull Salzburg wird in der Bundesliga in den nächsten Jahren die Selbe Rolle einnehmen wie aktuell Liefering in der 2. Liga.
Mittelmaß, klägliches Mittelmaß.
Tendenziell wird’s aber zunächst eher Richtung untere Tabellenhälfte gehen als in Richtung Meister Play Off.
Warum? Weil kein halbwegs vernünftiger Spielerberater seinen (jungen) Klienten mehr nach Salzburg transferieren wird. Stagnation anstatt Weiterentwicklung. Das Umfeld wirkt vermehrt ruinös auf junge talentierte Spieler - siehe Kjærgaard.
Dann, in etwa 3 - 5 Jahren werden sich die Konzernhäuptlinge fragen ob das so noch Sinn ergibt (teure Akademie – wenig bis kein Output).
Dann kommt die Gretchenfrage: Was tun?
Hoffe aber noch inständig auf einen Visionär, der auch das Pouvoir hat, seine Ideen umzusetzen.
Warum ist dieser Beitrag unter der Rubrik ‚Sportdirektor Mann‘ zu finden.
Weil dieser einen Amateurtrainer auf die Bank setzt, der die weitere Abwärtsspirale befeuert.
Hatte ich unmittelbar nach der Bestellung von Mann wieder einen Funken Hoffnung ist diese seit der Bestellung von Beichler schon wieder verflogen.
So wie Beichler bald wieder Geschichte in Salzburg sein wird, ist es auch Mann.