Kaerntnerbua
Dass er Teil der Geschäftsführung ist und war, ist kein Konjuktiv.
Dass er als einziger GF so lange im Amt ist, ist kein Konjunktiv.
Dass seit dem Ableben von Mateschitz ein gewaltiges Managementproblem vorhanden ist, ist kein Konjunktiv.
Ddr einzige Konjunktiv ist der, dass Reiter sich vielleicht mehr, vielleicht weniger in sportliche Belange einmischt. Aber in seiner Position (gemeint: am Ende der beruflichen Karriere und finanziell ausgesorgt) sollte er einen Schlussstrich ziehen können, wenn der Karren von noch weiter oben an die Wand gefahren wird. Das tut er aber nicht.
Damit ist es für mich auch egal, wieviel er sich einmischt. Er ist Teil des Problems, und zwar nicht im Konjunktiv. Ein notorischer Ja-Sager hilft uns in der Position genauso wenig wie einer, der schlechte Entscheidungen trifft.
Hätte er den Vertrag nicht weiter verlängert, weil er die Gesamtsituation (mit Mintzlaff) nicht zu bessern wäre, hätte ich das respektiert. So aber geht es ihm nicht um den Verein, sondern um seine eigenen Interessen, ganz egal ob das Macht oder Geld oder beides ist.