In einer kleinen Medienrunde berichtete der Sport-Geschäftsführer am Montag über den aktuellen Stand der Personalplanungen, vor allem im Hinblick mit Xaver Schlager. “Natürlich habe ich schon Gespräche mit ihm geführt. Es wäre ja vermessen, wenn ich das nicht getan hätte”, sagte Schäfer, der den Mittelfeldspieler bereits aus gemeinsamen Wolfsburger Tagen kennt und daher ein besonderes Verhältnis zu ihm besitzt.
Bisher sind diese Gespräche allerdings ergebnislos geblieben, weil Schlager keine konkreten Verhandlungen führen wollte. Der Österreicher hatte stets betont, dass er nach dem verletzungsbedingt arg durchwachsenen vergangenen Jahr erst wieder richtig in Form kommen wolle, bevor er sich auf seine Zukunft festlegt. Zudem ist offen, ob er die von RB geforderten Gehaltseinbußen akzeptieren würde. Dass Schlager stets vom Sprung in die Premier League geträumt hat, ist ein offenes Geheimnis. In diesem Sommer bietet sich für den 28-Jährigen die wohl letzte Gelegenheit, dies auf dem Zenit seines Leistungsvermögens zu tun und obendrein ablösefrei wechseln zu können.
Schäfer will zeitnah Klarheit
So lange aber will Schäfer nicht warten. “Ich glaube, dass es grundsätzlich immer wichtig ist, dass man ab einem gewissen Zeitpunkt Klarheit reinbekommt für beide Seiten, sowohl für uns als auch für ihn. Dass man dann klar eine Aussage tätigt: Geht der gemeinsame Weg weiter oder orientiert man sich neu?”, sagte Schäfer und konkretisierte: “Ja, ich hätte schon gerne im Januar Klarheit.”
Das Thema dürfte auch Gesprächsgegenstand beim Treffen mit Jürgen Klopp und Mario Gomez sein, die am Montag in Almancil zum zweitägigen Besuch eingetroffen waren. Da dürfte es zudem auch um Torhüter Peter Gulacsi gehen, dessen Kontrakt gleichfalls im Sommer ausläuft. Im Gegensatz zu Schlager hat der 35-jährige Ungar klar signalisiert, dass er im Sommer eine Beförderung von Maarten Vandevoordt akzeptieren und auch als Nummer zwei verlängern möchte.