Dass Berater bei solchen Konstellationen eine negative Rolle spielen (können), will ich gar nicht in Abrede stellen. Dennoch sollte man da schon auch die Spieler mehr in die Verantwortung nehmen. Sie sind diejenigen, die mit den Vereinen (Arbeits-) Verträge haben und damit auch einhergehende Pflichten - und eben nicht die Berater. Wenn ein Berater einem Spieler etwa rät, sich seinen Wechsel im Wesentlichen zu erstreiken, hat der Spieler ja immer noch die Möglichkeit, so ein Vorgehen abzulehnen, ist also seine eigene Entscheidung, wie er mit solch einer Situation umgeht.
Die Agenten machen hingegen in ihrem Ermessen das, was für ihre Klienten mutmaßlich das sinnvoll ist, weil sie mit den Spielern die Berater-Verträge haben. Da knallt es dann halt öfter mal, wen die persönlichen Interessen des Spielers und seines Vereins im krassen Gegensatz stehen.