Die Diskussion um Kjaergaard ist ein gutes Beispiel hierfür, wie eine einstige ‚Säule des Erfolges‘ weiter ausgehölt wird.
Eine Säule des Erfolges war es eben, junge, aufstrebende Talente an die Salzach zu lotsen.
Die aktuelle Diskussion um Bischof, Kjaergaard, voriges Jahr Clark, Piatkowski usw… (die Liste ließe sich die letzten 3 Jahre beliebig fortsetzen) zeigt die zunehmende Unattraktivität von Salzburg als ‚Sprungbrett‘ für junge talentierte Spieler welches stehts propagiert wird.
Ich wage zu behaupten, ein Kjaergaard wäre unter einem Trainer Rose oder Marsch und des entsprechenden Kaderumfeld innerhalb von 2 Jahren aufgeblüht und würde heute in einer der Top Liegen Stammspieler sein.
Spieler sind nicht blöd, sie kriegen mit was sich in Vereinen im Hintergrund abspielt und viele verhalten sich dann auch entsprechend (Motivation lässt nach, selten geht man noch auf die 100% oder darüber, passiver Widerstand usw…).
Wenn diese Spieler dann noch einen Trainer vorgesetzt bekommen, der kein Charisma besitzt, als Antrittrede ‚machts einfach die Scheiss Tore‘ raushauen, dann wird der Prozess des nicht-kommitet-sein hochgradig beschleunigt.
Kein Spielervater oder kein seriöser Spielervermittler wird seinen Schützling mehr nach Salzburg empfehlen.
Wenn sich nicht rasch was ändert bleibt nur noch die Säule des ‚vorhandenen Budgets‘, aber das ist nach weiteren 2 Transferfenster unüberlegter Zukäufe auch weg und dann fallen die Vorhänge in Wals Siezenheim.