LeonLalicGOAT ich gebs mal hier rein, passt glaub ich am besten.
Hab mir das ÖFB Regulativ angeschaut und wie wir es bezüglich “3. Mannschaft” machen könnten. Wenn man nur eine 3. Mannschaft die offiziell als 2. Mannschaft vom FC Red Bull Salzburg (ab hier FCS II) auftritt und in der Regionalliga spielt, hat man ein Problem.
Kooperationsspieler dürfen nicht für die FCS II spielen. Dadurch müssten die Spieler bei Salzburg als Hauptverein gemeldet sein und bei Liefering als Kooperationsspieler. Eigentlich erstmal sogar ein Vorteil, weil sie dann Jahre für die homegrown player Regel der UEFA sammeln. In der AKA ist sowieso der Stammverein egal, siehe AKA St. Pölten NÖ o.Ä. man müsste sie aber als Partnerschaft zwischen FCS und FCL melden wenn ich das richtig verstanden habe.
ABER, am Matchbogen dürfen maximal 6 Kooperationsspieler stehen. Das heißt, es müssten mindestens 9 Spieler bei Liefering gemeldet sein. Diese dürfen dann aber weder U18 noch bei FCS oder FCS II spielen und müssten am besten von Salzburg an Liefering verliehen werden.
Umgehen könnte man das nur indem man Liefering und FCS II quasi tauscht. Was aber wieder Probleme mit den Amateurmannschaftsregeln der 2. Liga machen kann, sollte sich dort was ändern bzw. FCS II dann als schlechtester Amateurverein trotz z.B. Platz 10 absteigen.
Dafür bräuchte man aber sowieso ein Übergangsjahr, in dem FCS die Regionalliga gewinnt und Liefering dann auf die 2. Liga Lizenz verzichtet.
Dann müsste man es so machen um maximale Vorteile zu haben:
- AKA Spieler werden in U15 & U16 bei Salzburg gemeldet -> 2 Jahre UEFA HG Regel.
- AKA Spieler werden in der U18 an Liefering verliehen, damit können sie Regionalliga und U18 spielen ohne irgendwelche Beschränkungen.
- 6 Spieler werden als Kooperationsspieler zwischen Salzburg und Liefering gemeldet. Das können schwächere FCS II Spieler oder bessere AKA Spieler sein, um die Durchlässigkeit unter der Saison von U18 -> 2. Liga zu haben. Theoretisch würden mehr gehen, aber es dürfen eben nur 6 gleichzeitig am Matchbogen stehen.
Das nächste Problem wäre dann, dass der finanzielle Vorteil mit Lieferin zum Teil flöten geht. Da überwiegen mMn aber die Vorteile klar.
Fazit:
Eine 3. Mannschaft wäre definitiv förderlich und machbar, aber klassisch österreichisch ein extremer bürokratischer Aufwand 😂