Gerhard Struber | beurlaubt
Herbert-Ayahuaska Er darf in Zukunft gern beweisen, dass er mehr draufhat.
Nachdem er 65 ist, hat er das die letzten Jahre schon zur Genüge bewiesen.
HunglikeHodor OK, das habe ich sogar gehört und verstehe die Aufregung noch weniger.
PatientZero na dann, jeder interpretiert deppate Fragen offensichtlich anders.
salzmann Wofür ? Dass es keinerlei taktische und spielerische Entwicklungen zu sehen gab? Für die investierte Summe in den Talentepool keine Wertsteigerung zu erkennen ist? Kein Titel gewonnen wurde? Wir international immer weniger wettbewerbsfähig waren? Es kaum mehr Begeisterung ausgelöst hat der Mannschaft zuzusehen? Was davon hätte nicht mit dem Trainer zu tun?
mich hat eher der Hinweis auf diese unwissenden und gemeinen Kritiker aus den bösen sozialen Medien gewundert/gestört.
- Bearbeitet
PatientZero
Liegt aber auch daran, dass man immer noch zu sehr am “autoritären” Trainerbild hängt. Wenn ich eine gemeinsame Analyse, Reflektion als Mannschaftritual habe, wird man es nicht dem Trainer als Schwäche auslegen. Man muss aber schon die Eier haben um so etwas durchzuziehen.
tommtomm Nachdem er 65 ist, hat er das die letzten Jahre schon zur Genüge bewiesen.
Du selbst weißt am besten, dass das Leben da erst beginnt
GehtdiNixau Reiter kennt da jedenfalls nichts. Hat ja auch beim Freund-Abgang gesagt, dass es hin und wieder zu ordentlichen Meinungsdifferenzen gekommen ist und man sich anschließend im Büro lieber aus dem Weg gegangen ist.
Resch
Die Wahrheit ist:
Als Trainer hast du gewisse Vorstellungen, die dich dann ja auch “ausmachen”. Das Entscheidende ist, auf die Mannschaft zu reagieren und flexibel zu sein, weil auch die Mannschaft nicht immer das Gleiche braucht. Die besten Trainer (Pep, Klopp, Ancelotti, etc.) haben ihre Mannschaften mit all ihren “Auswüchsen” größtenteils im Griff, auch wenn das bedeutet, dass sie manchmal von ihren eigenen Vorstellungen abweichen müssen.
Es gibt genügend Beispiele, wo du als Trainer auch im Erfolg nicht beschreiben kannst, warum es gerade läuft bzw. kommt es oft vor, dass du alles gleich machst wie zu Erfolgszeiten, es läuft aber plötzlich nicht mehr. Das ist in meinen Augen kein “Fehler-Analyse-Problem” des Trainers, sondern ein “Nicht-Reagieren” auf das, was die Mannschaft aktuell braucht. Genau deshalb gibt es ja auch des Öfteren diese “Trainereffekte”, weil ein anderer Coach einen völlig anderen, vor allem objektiven Zugang hat (hatte zB auch Struber mit Ulmer auf rechts gg Sturm, usw.).
Klopp hat mit Liverpool in den letzten Wochen sehr viel gewonnen und plötzlich 2 Spiele “verhaut”. Schlimm ist es erst, wenn du die Mannschaft “verlierst” und das passiert über einen längeren Zeitraum, wenn du nicht auf sie eingehst. Es gibt Trainer, die funktionieren bei einem Team überhaupt nicht, mit der gleichen Herangehensweise bei einem anderen Team aber schon. Ein “Fehler” beim einen Team kann ein “positiv entscheidender Moment” bei einem anderen Team sein. Mir wird im Fußball oft zu viel analysiert und zu oft vergessen, dass es einfach sehr viele Faktoren gibt, die man nicht beeinflussen kann; nicht einmal der beste Trainer der Welt.
War das nicht erst mit 66 ?
Da wünschen sich die Meisten (ich inkl.) 2 Trainerwechel innerhalb eines Kalenderjahres und bekommen sie auch.
Das es so weit kommen musste ist bitter.
Raiden123
Trainerfluktuation in den nächsten Monaten bei uns wie bei Schalke oder dem HSV bzw. anderen Krisenklubs
- Bearbeitet
AlexRodriguez
Nein, die anderen sind die asozialen Medien
PatientZero
Wobei man sich Autorität auch mit dem Zugeben von Fehlern erarbeiten kann, die ist dann meist auch nachhaltiger. Gerade bei jungen Menschen ist es so wichtig ihnen zu erklären warum man etwas macht, abzufragen ob sie es verstanden haben und nach deren Einschätzung zu Fragen.
Ich habe und hatte immer den größten Respekt vor Personen die zugegeben habe, wenn sie falsch lagen, natürlich wenn sie jedes Mal falsch liegen ist s ein Fachthema und keines der Autorität.
chrischinger86
Bis heute 1300 waren wir ja auch ein Krisenklub.