Die Stimmen zum Spiel:
Daniel Beichler:
Es ist aus zwei Gründen sehr bitter. Zum einen, weil es in meinen Augen total unverdient ist, ohne Punkte heimzufahren. Zum anderen, weil es jetzt Fakt ist, dass wir am letzten Spieltag nichts mit dem Meistertitel zu tun haben. Es tut weh, aber ich kann den Jungs keinen Vorwurf machen. Wir waren in den ersten 30 Minuten drückend überlegen, gut im Spiel – und haben dann aus dem Nichts diese Gegentore kassiert. Es fühlt sich absolut bescheiden an. Gleichzeitig können wir keinen Anspruch auf den Titel stellen, wenn wir in der Crunchtime dieser Meisterschaft – aus den vergangenen drei Spielen – nur einen Punkt holen.
Karim Onisiwo:
Wir sind gut reingestartet, hatten das Spiel unter Kontrolle, wussten aber, dass der LASK stark bei Standards ist. Da waren wir unaufmerksam, dann hat’s gescheppert, gleich darauf ist das 0:2 passiert. Und so sind die 30 ordentlichen Minuten dahin. Der Anschlusstreffer ist dann zu spät gefallen. Heute war es auf jeden Fall die fehlende Effizienz, zwei, drei weitere Situationen hätten drin sein müssen. Man muss es aber eben auch erzwingen.
Stefan Lainer:
Wir sind vom Trainerteam sehr gut eingestellt worden, in Wahrheit haben wir uns aber mit zwei, drei Standardsituationen um den Erfolg gebracht. Wir haben es uns zu leicht nehmen lassen und es uns deswegen nicht verdient – egal, wie gut wir reingekommen sind. So haben wir in der Titelentscheidung nichts verloren. Jetzt müssen wir uns für die nächste Saison rüsten, um dann besser gewappnet zu sein!