Durchstöbert man die Foren, könnte man glauben, der FC Red Bull Salzburg hat den schlechtesten Kader aller Zeiten. Auch in Sachen Transfers sind die Erwartungen der Fans schließlich teilweise exorbitant hoch. „Nachspielzeit“ – eine Kolumne von „Krone“-Sportredakteur Christoph Nister.
RBS | Kaderdiskussion
salzmann
Ein etwas überzeichneter Artikel, denn die Mehrheit fordert eigentlich ziemlich nur das, was Bernie und Pep eh auch ausgeben (1 Leithammel IV, 1 Flügel-/Stürmer). Das nach bereits gespielter 1. Cup- und Buli Runde und unmittelbar anstehenden CL Quali die Ungeduld steigt, ist denke ich auch verständlich, vor allem da man CL mittlerweile doch als unser Selbstverständnis angenommen hat.
Prinzipiell aber schön, dass die Krone mittlerweile laufend über Salzburg berichtet.
Warum haben wir keine Österreichischen Spieler mehr bzw. Bekommt niemand eine faire Chance sich bei uns zu beweisen????
ooliver28 Weil zurzeit wenig nachkommt aufgrund von schwächeren Jahrgängen und auch nicht so gut mehr in der AKA ausgebildet wird wie damals
MarcoRBS ja zum Beispiel
LeonLalicGOAT meinst nicht das speziell bei uns die Ö Spieler keine Richtige Chance bekommen…..mit so einer Truppe musst dich erst mal identifizieren können .
Bin schon lange dabei komme aus einer anderen Zeit wo Pfeifenberger,Feiersinger,Lainer,Fürstaller,Aigner,Stadler,Amerhauser,Struber,Eder,usw.Foriert worden speziell aus Salzburger Sicht.
- Bearbeitet
Welche Vereine in Österreich forcieren denn bitte speziell österreichische Talente?
Die Zeiten von Pfeifenberger und Co sind übrigens rund 30 Jahre her und überraschenderweise hat sich die Fußballwelt massivst verändert.
Die haben aber mehr menschliche Probleme, als fußballerische, was ich so gehört habe. Aktuell dürften sie neben steigenden disziplinären Problemen, auch sehr viele Spieler, deren zwischenmenschliches Verhalten, etc. fragwürdig ist, in der Akademie haben und keinen Plan, wie man das umsetzt. Problem im Red Bull Kosmos gibt es keine Experten zu diesen Themen, von Außen kommt niemand rein und so dreht man sich im Kreis. Dabei ist der Ansatz und die Themen nicht so eine Hexerei, man muss sich nur abstimmen und das System durch den ganzen Verein und die Akademie tragen, dann würden alle profitieren. Aber erkläre das mal den ganzen Fußballtrainern, die oft didaktisch in der Steinzeit sind und deren eigenen sozialen Kompetenzen noch zu viel Entwicklungspotential haben.
P.S.: Wenn sie mal umdenken, dann können sie sich gerne bei mir melden.
Der Fußball hat sich so verändert Das nur mehr Afrikanische Spieler im Kader sind !
War guter Dinge das wir einen gezielten Reset durchführen diesen Sommer.
Unsere Philosophie mit Liefering und Leihspielern trägt im Moment keine Früchte,laut Sportdirektor war der wichtigste Transfer das Traineramt ,na gut lassen wir uns überraschen was am Dienstag passiert.
Resch Die haben aber mehr menschliche Probleme, als fußballerische, was ich so gehört habe. Aktuell dürften sie neben steigenden disziplinären Problemen, auch sehr viele Spieler, deren zwischenmenschliches Verhalten, etc. fragwürdig ist, in der Akademie haben und keinen Plan, wie man das umsetzt
Das ist auch der Grundtenor, den ich von meinen Quellen höre. Man hat durchaus ein gutes Auge für das fussballerische Potenzial, leider werden die Spieler mit zwischenmenschlichen und disziplinären Problemen in der AKA auch mehr statt weniger. Auch das ist wohl mit ein Grund, warum so große Talente sich dann plötzlich woanders wieder finden oder abgegeben werden.
- Bearbeitet
AlexRodriguez leider werden die Spieler mit zwischenmenschlichen und disziplinären Problemen in der AKA auch mehr statt weniger.
Vorweg: ich habe keinen Einblick, aber das kann ich mir gut vorstellen. Wäre interessant, ob das generell so ist oder „nur“ bei uns.
Als junger Mensch bekommst du heute ja schon mit 10/11/12 sehr gut mit, was für irre Summen da teilweise im Fußball bewegt werden und was die Stars für ein Leben führen (zumindest auf Social Media). Da ist es wohl auch nicht immer leicht, mit beiden Beinen am Boden zu bleiben, wenn man ein „besserer“ Spieler ist, dem größeres Potential nachgesagt wird. Man bekommt das eben schon mit und fängt womöglich viel zu bald zum Träumen an (sei es durch Medien, Berater Familie usw usf).
Wenn ich so grob überlege:
Welche Typen von Spielern aus unserem eigenem Nachwuchs haben es die letzten Jahre wirklich geschafft? Vom Bauchgefühl her würde ich eher sagen, das es vorzugsweise (aber nicht ausschließlich) „bodenständigere“/eher bescheidene/introvertiertere Typen waren, oder?
X. Schlager, A. Schlager, Seiwald, Laimer, Affengruber, Szobo nach seinem Erweckungsmoment mit Earl, Sucic womöglich,
Wolf, M.Berisha wären ev Beispiele für die Gegenthese, wobei die nach guten Transfers von uns weg karrieretechnisch nicht unbedingt durchgestartet sind.
Es gab doch auch vor einiger Zeit einen Bericht aus Ö, dass es in Wien so gut wie keine jungen Spieler mehr mit türkischen Wurzeln bis in den Profibereich schaffen. Als Gründe wurden glaube ich die extrem „pushenden“ Eltern genannt, die sich viel zu sehr einmischen und versuchen die Kinder zum nächsten großen Star zu machen. Die Kinder/Jugendlichen zerbrechen sozusagen an den hohen Erwartungen der Familie bzw. Treffen diese falsche Entscheidungen für sie (Stunk machen wenn man mal nicht spielt, zu schnelle Wechsel usw usf).
Spannendes Thema eigentlich.
Ultimate84 Ich eben auch nicht, von daher ist es halt schwer irgendwas zu kritisieren. Und noch ist das Transferfenster ja auch offen. In einem Monat kann man das erste Fazit ziehen.
Das man natürlich das Risiko der verpassten CL-Gruppe bewusst riskiert ist aber, wenn es schief geht, trotzdem etwas das man den Verantwortlichen dann vorwerfen darf.
Denn nachdem man sich mühevoll die Setzungen erspielt hat, dann mehrere Jahre CL gespielt hat, plötzlich zu sagen dass die CL kein erklärtes Ziel ist, ist natürlich kompletter Schwachsinn.
(Hab das jetzt mal in die Kaderdiskussion gepackt, weils doch schon sehr allgemein ist jetzt)